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Bibliothek der Anwaltskanzlei BAHR

Von einer verborgenen Büchersammlung zu lebendigen Oase

Mithilfe eines durchdachten Designs und maßgeschneiderter Regale hat die Anwaltskanzlei BAHR in Norwegen ihre verborgene Büchersammlung in eine lebendige Oase im Herzen des Unternehmens verwandelt.

Die physische Bibliothek hat in Anwaltskanzleien nach wie vor ihren Platz, und bei BAHR wird sie nun als zentraler Bestandteil des Unternehmensalltags hervorgehoben. In enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro IARK wurden die Bücher aus den Hinterräumen in das offene Atrium des beeindruckenden Renzo-Piano-Gebäudes auf Tjuvholmen in Oslo verlegt.

Durch die Platzierung der Bücher im Gemeinschaftsbereich ist die Bibliothek von allen Etagen aus sichtbar und fungiert als markanter Blickfang, der einen schönen Rahmen für die Wissensbasis der Kanzlei bildet.

 

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Flexible Einrichtung für Multifunktionsräume

Das Atrium wird mehrmals im Jahr auch für Veranstaltungen mit bis zu 300 Teilnehmern genutzt. Verdeckte Rollengestelle an den Regalen – eine Standardausstattung des Regalsystems Lingo – sorgen für Flexibilität und ermöglichen das Umstellen der Möbel. Diese können je nach Bedarf leicht verschoben werden.

Im Alltag verbergen die Sockel die Rollen, sodass das gesamte Bücherregal feststehend und solide wirkt. Da die Regale doppelseitig und nur 105 cm hoch sind, wird die Fläche im Atrium optimal genutzt. So bleibt Platz für Luft und Licht sowie für weiche Details wie Teppiche und Sessel.

 

 

Die physische Bibliothek ist nach wie vor unverzichtbar

Auch wenn die Anwälte den Großteil des Materials auf „Lovdata“ finden können und Gesetzessammlungen an vielen Orten zugunsten der digitalen Bibliothek ausgemustert werden, sind viele Anwälte nach wie vor auf gedruckte Bücher angewiesen.

Die Verlage bieten noch keine ausreichend guten Lösungen für die gemeinsame Nutzung digitaler Fachbücher an, weshalb die Mitarbeiter täglich die Bibliothek nutzen, um Bücher auszuleihen, Auszüge zu finden und Kopien für Schriftsätze und Gerichtsverfahren anzufertigen. Da die Bibliothek dem Charakter des BAHR-Gebäudes als offener und transparenter Arbeitsplatz entsprechen sollte, wurde gerade die Höhe der Regale diskutiert. Heute sind die Mitarbeiter mit dem Ergebnis zufrieden und heben mehrere positive Aspekte hervor:

  • Kein Lagergefühl – der Raum ist hell, offen und luftig
  • Natürliche Zonen – die niedrigen Regale dienen als natürliche Raumteiler, die das Lesen und das vertiefte Arbeiten abschirmen, ohne dass man sich eingeengt fühlt
  • Guter Kompromiss – der geringe Abstand zwischen den Fachböden führt dazu, dass einzelne große Bücher liegend statt aufrecht aufbewahrt werden müssen, doch der ästhetische Gewinn wiegt diese kleine Unannehmlichkeit auf

Die vorhandenen hohen Regale aus massiver Eiche wurden nicht entfernt, sondern wiederverwendet und in das Design integriert. Sie wurden zur Seite hin platziert, damit sie im Atrium selbst keinen Platz wegnehmen, und die neuen Regale wurden aus passendem Eichenfurnier gefertigt, um ein einheitliches Gesamtbild zu schaffen.

 

 

 

 

 

 

Die kleinen Details, die einen großen Unterschied gemacht haben

Um das Ziel erfolgreich zu erreichen und den Anforderungen der Anwaltskanzlei gerecht zu werden, waren folgende Punkte wichtig:

  • Luft in den Regalen – die Fachböden sind bewusst nicht vollständig gefüllt, damit Platz für neue Bände bleibt und die Bücher bei Bedarf neu sortiert werden können
  • Aufstellung – die Berechnungen hinsichtlich Kapazität und Regalmetern mussten übereinstimmen, was eine sorgfältige Planung der Aufstellung und Gestaltung der Bibliothek erforderte
  • Benutzerfreundliches System – man kann einfach Bücher suchen und leihen, auch ohne Ausweis, da alle Mitarbeiter im System erfasst sind und die Bücher schnell eingescannt und wieder ausgecheckt werden können
  • Der soziale Aspekt – die Bibliothek verfügt über gemütliche Sitzgelegenheiten, sodass man eine Pause einlegen und sich mit Lesestoff und einer Tasse Kaffee bequem hinsetzen kann

Früher gab es bei BAHR nur einen einzigen festangestellten Bibliothekar. Heute tragen alle Mitarbeiter der Projektgruppe gemeinsam die Verantwortung dafür und sorgen dafür, dass die Bibliothek stets aufgeräumt ist und ein repräsentatives Bild des Unternehmens vermittelt. Diese Aufgabe sehen sie positiv:

„Das Aufräumen in der Bibliothek ist eigentlich eine schöne Abwechslung zu anderen hektischen Aufgaben, und außerdem wissen wir so, dass die Bücher wieder an den richtigen Platz zurückgestellt werden.“ – Mitarbeiter der Anwaltskanzlei BAHR

 

 

 

 

 

Aus allen Blickwinkeln und von allen Etagen aus betrachtet, fügt sich die neue Unternehmensbibliothek von BAHR nahtlos in die Raumgestaltung ein. Dabei wurden die gestalterische Identität des Gebäudes sowie die Wünsche und Bedürfnisse der Anwaltskanzlei berücksichtigt. Das Ergebnis ist eine lebendige, flexible und optisch ansprechende Oase, die sowohl zum vertieften Studium der Rechtswissenschaften als auch zu ungezwungenen sozialen Pausen in gemütlicher Atmosphäre anregt.

Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass Bibliotheksmöbel nicht nur der Aufbewahrung von Wissen und der Unterhaltung dienen, sondern auch eine zentrale Rolle bei der Raumgestaltung spielen können, um einen lebendigen Treffpunkt zu schaffen.

 

 

 

Produkte, die in der Bibliothek verwendet werden

 

 

 

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